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Dark Fortress

Tales from eternal dusk

Dark Fortress - Tales from eternal duskDie deutschen Dark Fortress wurden nach diesem Debüt hier oft mit Dissection verglichen. Da ich Dissection nur zu gern höre, musste ich doch unbedingt mal in dieses Album reinhören. Nunja...große Ähnlichkeiten mit Dissection konnte ich nun nicht finden...dafür aber ein erstklassiges Metal Album. Black Metal wird hier gespielt, aber weder der "wahre" Black Metal ala Darkthrone noch der keyboardlastige Black Metal ala Dimmu, ebensowenig gibt es hier ein überladenes Soundspektrum ala Emperor zu hören. Sondern irgendwie ein Zwischending aus allem. Die Gitarren sind leicht höher gestimmt, aber immer noch sehr fett. Die Soundstruktur ist gut durchdacht und bombastisch, aber nicht übermäßig eingängig, man braucht zwei Anläufe für das Album (ich zumindest). Auffallend ist, das die hier tätigen Musiker anderen Formen des Metals absolut nicht abgeneigt sind, und dies in ihre Musik einfließen lassen. Speziell Power- und Heavy Metal Einflüsse sind mehr als eindeutig. Und das klingt mehr als genial. Sogar einige Gitarrensoli wurden untergebracht ("Throne of sombre soughts"), ein für Black Metal Verhältnisse nicht unbedingt typisches Stilmittel. Die Geschwindigkeit des Albums ist fast durchgehend hoch, vieter und fünfter Gang geben sich die Klinke in die Hand. Nur der Titeltrack gibt sich hier gemächlicher. Zwischen diversen Songs wurden auch noch Soundsamples in der Form von Kampfgeräuschen untergebracht, was den Gesamteindruck positiv abrundet.

10 von 10 Punkten. Klasse Album.

Hörpröbchen: "Pilgrim of the nightly spheres" / "Crimson tears"
Thorngrim